TCM ist cool….. Der Herbst (2) und Dein Immunsystem

Der Herbst ist auch die Zeit der Immunsystems (chinesisch: WeiQi).

Wer kennt nicht die lästigen Erkältungen, die man in dieser Jahreszeit leicht bekommt ?

Hier ein Tee-Rezept und ein paar TIpps, die helfen, gut durch den Herbst zu kommen:

Tee für das Immunsystem – vorbeugend

3 Teile Basilikum
1 Teil Bohnenkraut
3 Teile Thymian

1 TL Kräuter mit ¼ l  kochendem Wasser aufgießen und zugedeckt 10 – 15 Min. ziehen lassen

Wer an trockenen Schleimhäuten (z.B. durch Zentralheizungsluft) leider, süßt den Tee mit Honig !

Tipps zur Vorbeugung

  • Ausreichend Schlaf hilft dem Körper bei der Regeneration.
  • Regelmäßiges, warmes Essen stärkt Deine Qi-Produktion und somit auch Deine Abwehrkraft!
  • Sauerkraut leitet die Sommer-Nässe aus und tonisiert Dein Abwehr-Qi. Nebenbei hat es auch noch einen guten Einfluss auf Deine Darmflora und Deinen Magen.
  • Wenn Du Dich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erkältet hast, hilft ein heißes Bad – bis Du ordentlich schwitzt! Dann abtrocknen, gut einpacken und ins Bett! (bitte nicht bei Halsschmerzen und/oder Fieber)
  • Ingwer-Tee ist KEIN Allheilmittel – wenn Du Halsweh oder Fieber hast, bitte Finger weg vom Ingwer! Du könntest die Erkältung nur erst richtig in Gang setzen. Stattdessen ist ein Tee aus Salbei, Hollerblüten und auch noch Lindenblüten (bei Fieber) eine gute Alternative.

Bei Fieber – AB INS BETT! Dein Körper braucht die Ruhe, um wieder gesund zu werden.

Wenn Du Fragen hast, unsicher bist, oder auf eine der o.g. Pflanzen allergisch reagierst, frag bitte bei Deine/n TCM-Berater/in nach Alternativen.

Im Zweifelsfall, bei zusätzlichen Grunderkrankungen, beim Verdacht der „echten“ Grippe, usw. konsultiere bitte IMMER Deinen Arzt!

TCM ist cool …. Herbst Teil 1

Status

Der Herbst (16.8. bis 27.10.) ist in der TCM die Zeit des Loslassens. Loslassen, was man nicht mehr braucht….

Alles, was Du im Herbst beendest, ist auch wirklich zu Ende – egal, ob das eine Beziehung, ein Arbeitsverhältnis oder irgendetwas anderes ist, von dem Du Dich verabschieden möchtest! Also auch eine gute Zeit, um sich von schlechten Gewohnheiten (Schokolade essen ?) zu trennen.

 

Unsere Abwehrkraft „auf chinesisch“

Für die Chinesen ist unser Körper eine „Burg“ – und unsere Abwehrkraft (WeiQi) wie eine „Armee von Kriegern“, die auf den Burgzinnen auf- und abpatroulliert und alle Eindringlinge („Pathogene Faktoren“ – d.s. Bakterien und Viren, Kälte, Zugluft, Hitze, Umwelteinflüsse, uvm.) wieder nach draußen befördert.

Wenn aber zuwenige Krieger auf den Burgzinnen sind, dann kann es passieren, dass diese Eindringlinge durch das Fenster nach innen krabbeln und versuchen die Burg zu erobern.
Dadurch entbrennt ein wilder Kampf, der sich im Körper durch Schweißausbrüche, Fieberattacken, Kopfschmerzen usw. bemerkbar macht.
Wenn die Krieger den Kampf gewinnen, dann ist unsere Abwehrkraft stark genug – und die Erkältung ist besiegt!

Wenn die Eindringlinge gewinnen, dann hast Du leider Deine Grippe oder was auch immer in Deine „Burg“ eingedrungen ist und musst nun diese mit anderen Mitteln bekämpfen.

🙂 – TCM ist super-anschaulich, oder ?

Ist Weizen wirklich so schlimm?

Weizen und industrielle Verarbeitung

Weizen ist ja eine Getreidesorte, die sich aufgrund Ihrer verschiedenen Züchtungen (mehr Klebereiweiß, bessere Verarbeitung, geringere Anfälligkeit für Wetterkapriolen und Ungeziefer uvm.) immer mehr von der ursprünglichen Qualität entfernt hat. Oft kann man deshalb die Qualität von Weizenmehl nicht mehr richtig beurteilen.

Sehr oft wird Weizen daher in der vollwertigen Ernährung durch Dinkel ersetzt, der noch aus sehr urprünglichem Saatgut gezogen wird.

Das ist aber leider bei veganen Produkten nicht so. Ersatz-Lebensmittel für Wurst und Co. enthalten meistens Weizen und bestehen sogar sehr oft zu einem hohen Prozentsatz aus Weizen und Weizenprodukten.
Vegan zu leben bedeutet ja nicht, daß ein Bratwürstel nicht schmecken würde 😉
Darauf ist mittlerweile ein ganzer Industriezweig entstanden – veganes Essen ist auch ein gutes Geschäft!

Diese „Weizenbomben“ machen dick und verursachen oft Lebensmittelunverträglichkeiten. Daher sind sie nicht wirklich für Allergiker geeignet.

Zuviel Gluten, das ja im Weizen in großer Menge vorhanden ist, verklebt im wahrsten Sinne des Wortes die Darmzotten und auch das Verdauungssystem kann Schaden nehmen.

Industriell verarbeitete Lebensmittel sind aus TCM-Sicht abzulehnen – jede Art von industrieller Verarbeitung verändert das Lebensmittel und so kann es nicht mehr in das chinesische System der 5 Elemente nach Thermik und Geschmack eingeordnet werden. So kann auch nicht mehr gesagt werden, wie genau die Wirkung dieses Lebensmittels auf den Organismus ist.

 

Vegane Ernährung – Pro und Contra (5)

Wodurch kann ich tierische Lebensmittel ersetzen? – Teil 2

Schon das letzte Mal habe ich eine Liste möglicher pflanzlicher Lebensmittel, die tierische ersetzen können, gepostet. Hier kommt der 2. Teil.
Bitte beachtet, daß oft  noch mehr beachtet werden muss, als das blosse Ersetzen! Manche Lebensmittel brauchen eine bestimmte Verarbeitung, dürfen nicht hocherhitzt werden oder können in großen Mengen sogar schädlich sein.
Im Zweifelsfall kontaktiert bitte einen Profi, der Euch mit Rat und Tat zur Seite steht!

HONIG kann durch viele verschiedene Süßungsmittel ersetzt werden – wenn es um das Süßen geht. Die antibakterielle Wirkung und die positive Wirkung auf das Immunsystem können nur schwer ersetzt werden.
Gut geeignet sind Agavendicksaft, Apfel-, Birnendicksaft, Gerstenmalz, …

Gelatine ist eines der wenigen Lebensmittel, auf die wirklich gut verzichtet werden kann. Gute Alternativen sind Agar-Agar, Apfelpektin oder Johannisbrotkernmehl.

BUTTER – auch hier gibt es pflanzliche Bio-Margarine OHNE gehärtete Fette, die gut verwendet werden kann. Auch Avocados sind ein guter Brotaufstrich.

Schlagobers und Mayonnaise – ja hier muss man auf „künstliche“ Alternativen zurückgreifen. Der Bio-Handel bietet Schlagobers und Küchenobers aus Soja, Reis, Hafer oder Kokos an, Mayonaise aus Guakernmehl und Sonnenblumenöl.
Auch hier gilt zu beachten, dass diese Lebensmittel industriell verarbeitet werden und oft große Mengen an Maismehl, Weizen oder Glukosesirup enthalten können.

Welche Probleme ich aus meiner Sicht sehe, könnt Ihr nächste Woche lesen!

Bis dahin Bleibt Fit!

Vegane Ernährung – Pro und Contra

Vegane Ernährung – Pro und Contra

Vegane Ernährung ist heute „IN“ und wird als solche viel diskutiert und auch – mehr oder weniger gut – umgesetzt.

Aber was steckt hier wirklich dahinter ?

Was sind die Probleme, die auftauchen können ?

Ist es tatsächlich so gesund, wie viele meinen ?

Und: was sagt die TCM dazu ???

Fragen über Fragen….. ich möchte in dieser Serie versuchen ein bisschen Licht in Euer Dunkel zu bringen und allen, die sich schon vegan ernähren, dabei helfen, das noch ein bisschen gesünder zu tun 😉

Grundsätzlich hat die Entscheidung, sich vegan ernähren zu wollen, sehr oft mit dem Respekt vor Tieren und der entschiedenen Ablehnung von Massentierhaltung und ihren Konsequenzen für Mensch und Tier zu tun.

Ethisches

Ja, es stimmt – Massentierhaltung und Ihre Folgen für Mensch und Tier sind wirklich keine schöne Angelegenheit. Die Tiere werden oft auf engstem Raum und unter unnatürlichen Bedingungen gehalten. Sie selbst oder ihr Fleisch werden hin- und hertransportiert – das ist eine Belastung für die Umwelt, hat unter Umständen Auswirkungen auf die Qualität des Fleisches, und grenzt sehr oft an Tierquälerei.

Fleisch, das auf diese Art und Weise „produziert“ wird, gehört auch nicht zu meinen bevorzugten Lebensmitteln.

Ich denke trotzdem, daß es – gerade bei uns in Österreich – möglich ist, Fleisch aus artgerechter, tierfreundlicher Haltung zu bekommen. Fleisch von Tieren, die nicht gequält wurden und auch keinen Stress vor der Schlachtung hatten.

Mein Tipp hierzu: wenn es irgendwie möglich ist, besuche den Bauern und überzeuge Dich selbst davon, daß dort alles in Ordnung ist.

Natürlich ist der Preis für dieses Fleisch höher, aber – Hand aufs Herz – ist es das nicht wert ?

Wir sollten ja ohnehin nicht jeden Tag Fleisch essen. So einmal pro Woche wäre eigentlich oft genug, um alle wichtigen Nährstoffe, die wir aus tierischen Lebensmitteln beziehen, auch in ausreichender Menge aufnehmen zu können.

Vegan und Vegetarisch – kommt das nächste Mal 🙂

 

TCM-Ernährung

Ja, schon im alten Griechenland hat man gewusst, dass uns die richtige Ernährung gesund erhalten kann.
Genauso, wie im alten China, hat Hippokrates gemeint, dass alle Beschwerden zuerst mit Ernährung behandelt werden sollen. Erst wenn das nichts hilft, dann soll man auf Kräuter zurückgreifen.

Also – das richtige Gegessen und viele Wehwehchen verschwinden wie von Zauberhand.

So beginnt Deine Nase bei einem Schnupfen mit viel Joghurt und Bananen erst richtig zu rinnen an und bei schlimmen Kopfschmerzen kann Chili den Kopfschmerz so richtig anheizen.

Generell kann man sagen, dass Du einmal mit Jahrezeiten-gerechtem Essen mit guter Qualität schon einmal viel getan hast! Wenn Du auch noch möglichst frisch kochst, wenig aus dem Tiefkühler oder der Mikrowelle und gar keine Fertiggerichte zu Dir nimmst, bist Du schon auf der sicheren Seite!

Der Rest hängt von Deinem Typ und Deinen vorhandenen Beschwerden ab. Diesen Rest müsstest Du einmal mit einer/m TCM-Fachfrau/mann besprechen. Wir sind halt keine Chinesen und haben die Philosophie der 5 Elemente nicht von klein auf gelernt – daher müssen wir uns das Schritt für Schritt aneignen und in diese Philosophie hineinwachsen.

Das ist nicht besonders schwer, man braucht nur ein bisschen Geduld…..

Das nächste Mal bekommt Ihr eines meiner Rezepte – freu mich auf Euch!

 

 

TCM…Bringt das auch mir etwas?

TCM = Traditionelle Chinesische Medizin oder eigentlich Gesundheitspflege…..

da ja die alten Chinesen immer versucht haben gar nicht krank zu werden. Es dauert nämlich einige Zeit, bevor sich Dysbalancen im Körper manifestieren.
Zuerst hast Du nur Beschwerden – diese können verschiedenster Art sein!
Z.B. Verstopfung, Kreuzschmerzen, Kopfweh, Regelbeschwerden, Schlafstörungen, Blähungen, Hautausschläge, etc.

Da kannst Du mit den Methoden der TCM richtig gut vorbeugen und vielen Wehwehchen den Garaus machen!
Oft hilft eine kleine Änderung Deiner Ernährungsgewohnheiten, der passende Tee zur richtigen Zeit, die richtige Massage oder einfach nur die Bewegung, die Du brauchst. Was das passende Werkzeug für Dich ist, kann Dir ein TCM-Spezialist, wie z.B. Bärbl Lechner, Master der Trad.Chinesischen Gesundheitspflege, sagen.

Wenn Du schon eine Erkrankung hast, dann kann Dir die TCM gut beim Gesundwerden helfen, Deinen Körper bei Therapien unterstützen, Dein Immunsystem stützen und sogar etwaige Nebenwirkungen hintanhalten. Hier kann es notwendig sein, dass Therapeut/in und TCM-Arzt/Ärztin zusammenarbeiten, um Dich optimal zu unterstützen.
Auch in diesem Fall berät Dich Deine Therapeutin 🙂

 

 

Was ist ein TCM-Befund ?

Ein TCM-Befund ist ein Befund, der Auskuft über Deine energetische Situation gibt. – Es geht ja darum, daß das Qi – unsere Lebensenergie – im Fluss bleiben muss. Stauungen und blockiertes Qi verursachen längerfristig Erkrankungen, wenn sie sich im Körper manifestieren.

Er ist die Basis für die folgenden Behandlungen!

Da sich Blockaden des Qi meistens mit Schmerzen und Beschwerden bemerkbar machen, kann man hier schon einmal mit Tastbefund und dem kurzfristigen Auflösen von Staus durch Drücken von Akupunktur-Punkten wo und wie massiv das Qi gestaut ist.

DIe Zunge und der Puls


(c) TAO – Therapeuten-Ausbildungsorganisation für AMM

Dein Körper ist außerdem noch auf Deiner Zunge abgebildet! Ein erfahrener Therapeut kann also durch Betrachtung Deiner Zunge auch versteckte Probleme entdecken.

Dein Puls verrät dann noch den Rest und bestätigt vorher getätigte Befunde.

Die chinesische Pulstastung erfordert einiges an Gespür und Erfahrung – immerhin werden an jeder Hand an drei Stellen und in drei Tiefen die Pulsqualitäten getastet und dokumentiert.

Anhand dieser Aufzeichnungen kann dann auch der Behandlungserfolg – sei es durch TUINA, Akupunkt-Meridian-Massage, Ernährungsumstellung, Kräuter oder Akupunktur – verfolgt werden!

Wußtest Du schon, dass….

Akupunktmassage

….. die TCM eine vorbeugende Medizin ist, und Disharmonien zerstreut, bevor Sie sich im Körper als Erkrankung festsetzen ?

Gut geeignet dafür ist die Akupunkt-Meridian-Massage (basierend auf der Akupunktmassage nach Penzel).

Die Meridiane (=Energie-Leitbahnen) am Körper werden mit dem Stäbchen gezogen. Welche Meridiane bestimmt der TCM-Befund (was das ist erfährst Du nächste Woche 😉 ) – diese können ganz weit weg von Deinem Problem sein…..